AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen
 
Allgemeine Geschäftsbedingungen für das Mieten eines Wohnmobiles
 
Saar Pfalz Wohnmobile

Gültig ab 01. März 2013
 
1. Vertragsgegenstand
(1.a) Gegenstand des Vertrages ist ausschließlich die Überlassung eines Wohnmobiles auf Mietbasis. Mindestmietdauer 5 Tage. Zugelassener Fahrbereich: West-Europa. Andere Länder sind nach Absprache mit der Versicherung teilweise möglich.
(1.b) Zwischen Vermieter und dem Mieter kommt ein Mietvertrag zustande, auf den ausschließlich das deutsche Recht Anwendung findet (in erster Linie die Bestimmungen dieses Vertrages, sowie die gesetzlichen Vorschriften über den Mietvertrag).
(1.c) Der Mieter setzt das Fahrzeug eigenverantwortlich ein, sowie gestaltet seine Reise selbst. Der Vermieter schuldet keine Reiseleistungen. Die gesetzlichen Bestimmungen über den Pauschalreisevertrag, insbesondere der § 651a-1 BGB finden auf das Vertragsverhältnis gar keine Anwendung.
(1.d) Ein vollständig auszufüllende und von beiden Seiten zu unterschreibende Übernahme- und Rückgabeprotokoll ist ein wichtiger Bestandteil des Mietvertrages.
(1.e) Der Mieter verpflichtet sich, das gemietete Fahrzeug lediglich zu Urlaubsgebrauch zu benutzen, unter Ausschluss gewerblicher Personen- und Warenbeförderung. Bei vertragswidrigem Gebrauch steht dem Vermieter ein
Schadensersatzanspruch zu.

2. Berechtigte Fahrer
(2.a) Das im Vertrag angegebene Fahrzeug darf nur von den im Mietvertrag angegebenen Personen gefahren werden. Der Mieter hat das Handeln des jeweiligen Fahrers wie eigenes Handeln zu verantworten. Jeder Fahrer muss mindestens 23 Jahre alt und seit wenigstens 2 Jahren im Besitz der für das Fahrzeug notwendigen Fahrerlaubnis sein. Das Wohnmobil wird nur dann ausgehändigt, wenn die entsprechenden Voraussetzungen nachgewiesen sind und der Führerschein vorgelegt wird. Die Verpflichtung, die vereinbarte Miete zu bezahlen, wird hierdurch nicht berührt.
(2.b) Der Mieter haftet für alle im Zusammenhang mit der Nutzung des Fahrzeuges anfallenden Gebühren, Abgaben, Bußgelder und Strafen, auch soweit der Vermieter hierfür in Anspruch genommen wird, es sei denn, der Vermieter hat den Umstand überwiegend zu vertreten.

3. Mietpreise und Versicherungen
(3.a) Als Mietpreis gelten die Preise aus der bei Vertragsabschluss jeweils gültigen Preisliste, sofern nicht ein Sonderpreis vereinbart wird und die Mietpreisvereinbarung nicht auf einem Irrtum beruht.
(3.b) Die Mietpreise beinhalten: Versicherung als Selbstfahrer und Mieter inklusiv Teilkasko mit einer Selbstbeteiligung von 150,- €, sowie Vollkaskoschutz mit einer Selbstbeteiligung von maximal 1.000,- € pro Schadensfall. Haftpflichtversicherung gegenüber Dritten mit einer Deckung in Hohe von € 100.000.000 für Sach- und Vermögensschäden, Schutzbriefleistungen im In-und Ausland.
(3.c) Die Fahrzeuge werden voll getankt übergeben und müssen voll getankt zurückgebracht werden, da sonst zusätzlich zu den Kosten für die Tankfüllung eine Betankungsaufwandspauschale von 15,- € brutto anfällt. Dieses wird dem Mieter sofort in Rechnung gestellt. Es werden 250 Freikilometer pro Tag vereinbart. Jeder weitere km wird mit einem Zuschlag von 0,30 €/km berechnet. Bei einer Mietdauer von mindestens 10 Tagen sind alle Kilometer frei. Kraftstoff- und Betriebskosten während der Mietzeit trägt der Mieter.
(3.d) Die Tagespreise werden je Kalendertag berechnet (der erste und letzte Tag gelten als 1 Tag).
 
4. Übergabe und Rücknahme
(4.a) Das Wohnmobil kann am ersten Miettag ab 12:00 Uhr – immer nach der telefonischen Vereinbarung – übernommen werden. Die Rückgabe erfolgt am letzten Miettag – ebenso nach telefonischer Vereinbarung – bis 12:00 Uhr. Unter diesen Bedingungen zählen Übernahme- und Rückgabetag als ein Miettag. Abweichungen von dieser Regelung sind möglich, bedürfen aber der Zustimmung des Vermieters.
(4.b) Das Fahrzeug wird vom Mieter in 66916 Breitenbach abgeholt und muss nach 66916 Breitenbach wieder zurückgebracht werden.
(4.c) Im Fall einer verspäteten Rückgabe, werden pro angefangene Stunde 20,- € berechnet. Die Weiterberechnung eines eventuellen Schadens (z.B. Schadensersatzansprüche eines Nachmieters) behält sich der Vermieter vor, es sei
denn, der Mieter hat die verspätete Rückgabe nicht zu verantworten.
(4.d) Das Fahrzeug wird gereinigt und entsorgt übergeben und auch so zurückgenommen. Falls die Reinigung oder Entsorgung vom Vermieter durchzuführen ist werden Gebühren erhoben: Frischwasser- und Abwassertankentleerung 25,- €, lnnenreinigung: 100,- €, WC-Reinigung/Entleerung: 100,- €.
(4.e) Der Mieter überzeugt sich vor Übernahme des Wohnmobils, dass es sich in ordnungsgemäßem Zustand befindet und keinerlei technische Mängel aufweist. Eventuell optisch festgestellte Mängel werden auf einem Übernahmeprotokoll aufgezeichnet und vom Mieter und Vermieter bestätigt. Bedingt durch den derzeitigen Stand der Technik bei Campingfahrzeugen, sowie durch falsche Bedienung können während der Mietdauer Störungen oder Funktionsausfall bei Einbaugeräten möglich sein. Deshalb weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir
keine Garantie für die dauerhafte Funktion der Einbaugeräte geben können. Sollten während der Mietzeit Mängel auftreten, hat der Mieter den Vermieter sofort zu verständigen und eventuell die Störung beheben lassen. Reparaturen sind mit der Sorgfalt auszuführen, die der Mieter in eigenen Angelegenheiten pflegt. Dem Mieter muss jedoch vorher aufgegeben werden, alles Mögliche zu versuchen, sich mit dem Vermieter in Verbindung zu setzen. Die Beweislast, dass eine Verständigung nicht möglich war, obliegt dem Mieter. Schadensersatz, auch nicht für Folgeschäden gegenüber dem Vermieter, stehen dem Mieter, bei während der Mietzeit aufgetretenen Mängeln, nicht zu. Der Verzicht auf eine Instandsetzung um eine Minderung des Mietpreises zu erreichen, ist nicht statthaft. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Mietvertrag ist das Amtsgericht St. Wendel.

5. Zustandekommen des Mietvertrages, Reservierung, Rücktritt
(5.a) Der Abschluss eines Mietvertrages muss schriftlich, durch beiderseitige Unterschrift des Mietvertrages erfolgen. Der Mietvertrag kann per Telefax, per Post oder per Email übermittelt werden.
(5.b) Die Anzahlung beträgt bei Vertragsabschluss 30% des Gesamtpreises, und ist sofort nach der Bestellung fällig. Die Kaution beträgt 1000,-€. Bei einwandfreier Fahrzeugrückgabe wird der Betrag zurückgegeben. Diese Rückzahlung enthebt den Mieter nicht von der Haftung für versteckte, bei der Rückgabe nicht erkennbare Mängel.
(5.c) Leistet der Mieter die Anzahlung nicht, kann der Vermieter den Vertrag kündigen. Endet der Vertrag durch Kündigung, ist der Mieter verpflichtet, Stornogebühren in Höhe von 100,- € zu bezahlen, die Anzahlung wird nicht erstattet. Bei Rücktritt innerhalb von weniger als 14 Tagen vor Mietbeginn ist die gesamte Mietsumme fällig.

6. Zahlungsbedingungen, Kaution, Preise
(6.a) Der restliche Mietpreis (70 % des Mietpreises) muss 4 Wochen vor Mietbeginn auf das Konto eingegangen sein. Die Kaution von 1000,- € muss bei Abholung des Fahrzeuges bar hinterlegt werden oder vorab überwiesen werden. Bei kurzfristigen Buchungen (weniger als 30 Tage bis zum Mietdatum) wird der Mietpreis sofort fällig.
(6.b) Nach einwandfreier Rückgabe des Fahrzeugs wird die Kaution von 1000 € dem Mieter wieder zurückgegeben. Bei festgestellten Schäden verbleibt die Kaution bis zur Schadensregulierung beim Vermieter.
(6.c) Bei jeder Vermietung fällt pro Fahrzeug eine einmalige Servicepauschale in Höhe von 85,- € Euro an. Diese beinhaltet: Reservierung, Einweisung, Gasflaschenaustausch (2 Stk./Fahrzeug, wobei 1 immer voll ist), Aufbereitung der Toilettenkassette mit Chemikalien, Wassertankauffüllung, Überprüfung der Wischanlage, Überprüfung der Reifen, Ölstandüberprüfung.

 7. Verkehrsunfälle
(7.a) Bei einem Verkehrsunfall (auch bei Brand, Diebstahl oder Wildschaden), hat der Mieter unbedingt die Polizei und den Vermieter zu verständigen. An Ort und Stelle ist das Eintreffen der Polizei und die eventuelle Feststellung der Schuldfrage abzuwarten. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Die Schuldanerkenntnisse sind nicht abzugeben. Selbst bei geringfügigen Schäden ist ein ausführlicher Bericht unter Vorlage einer Skizze zu erstellen. Der Unfallbericht muss insbesondere Namen und Anschriften der beteiligten Personen, Fahrzeuge, amtliche Kennzeichen und evtl. Zeugen enthalten. Ist das Fahrzeug nicht mehr verkehrssicher, so ist der Vermieter zu unterrichten. Bei Brand-, Entwendungs- und Wildschäden sind vom Mieter unverzüglich die zuständigen Polizeibehörden zu unterrichten.
(7b) Der Mieter haftet für alle von ihm verschuldeten Unfallschäden. Das gleiche gilt für Schäden, die durch Nichtbeachtung der Durchfahrtshöhe gemäß §41 Abs. 2 Ziff. 6 StVO verursacht werden. Für alle durch das Ladegut oder durch unsachgemäße Behandlung, wie z. B. schlechtes Verstauen oder ungenügenden Verschluss entstehenden Schäden haftet der Mieter ohne Begrenzung. Reifenschäden gehen grundsätzlich zulasten des Mieters. Im Übrigen tritt die gesetzliche Haftung in Kraft.
(7.c) Sonstige Beschädigungen oder besondere Vorkommnisse, die in Zusammenhang mit dem Fahrzeug stehen, sind dem Vermieter sofort telefonisch mitzuteilen, damit dieser entsprechende Maßnahmen (z. B. die Ersatzeilbestellungen) in die Wege leiten kann.
 
8. Reparaturen
(8.a) Reparaturen die notwendig werden, um die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeuges zu gewährleisten, dürfen vom Mieter bis zum Preis von 150€ ohne weiteres, größere Reparaturen nur mit Einwilligung des Vermieters, in Auftrag gegeben werden.
(8.b) Die Reparaturkosten werden gegen Vorlage der entsprechenden Originalbelege sowie der ausgetauschten Teile, soweit der Mieter nicht für den Schaden haftet von dem Vermieter erstattet.
(8.c) Schadensersatzansprüche für vor Vertragsschluss vorhandene Mängel des Fahrzeuges sind ausgeschlossen.
 
9. Rauchen / Haustiere
(9.a) Das Rauchen in den Wohnmobilen ist strengstens untersagt. Die Mitnahme von Haustieren ist nur dann gestattet, wenn der Vermieter damit einverstanden ist und der Mieter eine sehr gründliche Reinigung durchführt. Reinigungskosten, die durch Nichtbeachtung entstehen, sowie entgangener Gewinn durch eine dadurch bedingte
zeitweise Nichtvermietbarkeit des Fahrzeuges, gehen zu Lasten des Mieters.
 
10. Obhutspflicht
Der Mieter hat das Reisemobil sorgsam zu behandeln und alle für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten. Fehlende Gegenstände und vom Mieter beschädigte Innenausstattungen müssen voll ersetzt werden. Der Vermieter kann sämtliche sonstigen Forderungen an den Mieter mit der Sicherheitsleistung verrechnen. Hierzu gehören insbesondere die Verrechnung mit Schadensersatzansprüchen wegen Beschädigung des Wohnmobils oder der Gegenstände, die Verrechnung von Schadensersatzansprüchen wegen Fehlens von Gegenständen am Mietobjekt, sowie die Verrechnung von Schadensersatzansprüchen wegen keiner Abholung des Fahrzeuges.
 
11. SaIvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein
oder nach Vertragsabschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die
Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt.

Diese Geschäftsbedingungen stellen Bestandteil des Vertrages
zwischen dem Mieter und Vermieter dar.

Ich erkläre, diese Bedingungen gelesen und verstanden zu haben und bin mit
ihnen einverstanden.

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                                        Ort, Datum, Unterschrift des Mieters